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 Gestüt 17

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Sweetiinsweet
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Di Dez 20, 2011 2:22 pm

Ich finds total gut das man sich in meinen Gedichten wiederfinden kann. Und es ist gut wenn jemand einen versteht..anders als andere Leute.. Smile
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Do Dez 22, 2011 3:14 pm

Ja da hast du recht. In Gedichten kann man einfach seine Gefühle verarbeiten und anderen auf einer persönlichen Ebene mitteilen, wie es einem geht. Ich hatte anfangs echt angst meine Gedichte jemandem zu zeigen, weil ich angst hatte ausgelacht zu werden. Doch das Gegenteil war der Fall: Die Leute fanden meine Gedichte schön, und sie haben sie berührt. Und genau das erreichst du mit deinen Gedichten und texten auch Smile
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Fr Jan 13, 2012 11:36 am

Das fliegen der Engel

Trocken.
Leer.
Müde.
Schwer.
Engel können nicht fliegen
Ich kann sie hören
Doch nun,sie schwiegen
Was wir nicht merken,wir stören

Mit unseren Minderwertigen Gedanken
Bringen sie total ins Wanken
Hören ihnen nicht zu
Wo bist du?

Kann nicht mehr fliegen
Glück,einst groß
Kommt zum erliegen
Wo bist du denn bloß?

Stimme verstummt
Seele geschrumpft
Ganz leer zurückgelassen
und Engel können es kaum fassen.

Woher kommt die Kraft zum fliegen?
Aus Liebe,Zuneigung und Frieden
Aus Kraft des Meeres und der Luft
Wie das Parfum mit gutem Duft
Doch nun ist's trocken und auch leer
Da fliegen keine Engel mehr.

Trocken.
Schwer.
Müde.
Leer.
Jetzt fliegen die Engel nimmer mehr.



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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mo Jan 16, 2012 12:58 pm

Ich bin immer wieder von deinen Gedichten begeistert. Allein schon die Ideen und dier Tiefgründigkeit.
Da komm ich so schnell nicht dran ^^
Respekt ! Exclamation
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mo Feb 13, 2012 3:38 pm

Der letzte Augenblick

Du und ich
Hellblaue Augen
Verliere meinen Glauben
Vermisst du mich?

Ertrinke in Selbstmitleid
Dafür war ich nie bereit!
Weinrotes Sonnenlicht
Es erfüllt mich nicht
Von Hinten die Dunkele Nacht
Ich gebe keine Acht
Meine Füße bewegen sich,taub von dir
Ich sah dich dort liegen
Direkt neben ihr

Meine Sicht ist geblendet von all dieser Wut
Doch kann ich nur schlucken den Rest meines Muts
Lächel euch zu,schließe die Tür
Waret nur Freunde und jetzt liegst du hier
Dummes Kind wie ich sollte gehen
Habe ich zugelassen dich zu verschmähen
Bin fertig geworden mit allem und dir
Ja ich dummes Kind,half sogar ihr

Nein ,mein Herz ist nicht dumm
Es ist halt verliebt
und das macht es krum
Es ist kein Granit
Es kann sich verbiegen
und schmiegt sich eng herum

Meine Augen schließen sich
Sehe nicht der Sonne Schein
Bin nur noch ich
Kann nur noch allein sein.
by Sweetiinsweet
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Di Feb 28, 2012 3:57 pm

Diese zeile is mir in chemie eingefallen... Wink

My fake smile isn't bad,
because it is a kind of smile.
But..only your heart knows the reason of this kind of smile..
by Sweetiinsweet
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mi März 07, 2012 6:07 pm

Das Licht der Dunkelheit

Das Licht spricht nicht
Es erfüllt mich
Sollte es scheinen auch für dich?

Es tanzt mit den Blumen und der Luft
Es verbreitet eine allgemeine gute Kluft
So unnormal es in der schwarzen Nacht ist
So real weiß ich das du es bist
Doch trübt der Schein mich auch zu sehr
das Licht vergeht nimmer mehr
So warte ich nun Tag für Tag
Nacht für Nacht
Auf die komplette pracht
der wunderschönen Mondscheinnacht.
by Sweetiinsweet
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Di März 27, 2012 3:37 pm

Letzter Entschluss


Klirren der Glocken
Schwirren der Bienen
glückliche Locken
wie sie sich wiegen
Weiß und vollendet
Schwarz und geblendet
Gemäuer der Liebe
Gemäuer des Herzens
dort sind die Triebe
des einsamen Schmerzens
Schweigen der Glocken
stockende Locken
verzweifelte Rufe
stehst an der Stufe
drehst dich jetzt um
alles ist stumm
dort die Hand
der einen die dich Entband
Zweifel verfolgen
gehst nun empor
lauter Kirchenchor
steht er nun da
nimmst seine Hand
von nun dein Gemahl
du bist entspannt

Für immer vereint
des Lebensbund
ihr nun zu zweit
und sein bester Fund.
by Sweetiinsweet

hoffe es ist verständlich wüsste gern was ihr davon haltet und wie ihrs versteht Wink

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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mi Apr 04, 2012 5:47 pm

Also ich versteh das so, dass da wer angst vorm heriaten hat oder gezwungen wird zu heiraten.. aber das ende klingt eigentlich recht positiv. Deswegen bin ich mir nicht ganz sicher. ABer schöne Wortwahl und gut geschrieben =)
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Do Apr 12, 2012 2:58 pm

ganz richtig Smile
danke Smile
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Do Apr 12, 2012 3:18 pm

Der Zweifel an Liebe

Was ist Liebe schon?
Ein teuflischer Schmerz
ein einfacher Scherz
eine zarte Liebkosung
eine fiese Verlosung
Bist doch verhalten
und doch zwiegespalten
getrennt von dir
ab nun ein 'wir'

Düstere Pfade
der Trennung nah
Schweres Scharade
und niemand ist da
erstickende Umstände
unter den das hergeht
doch nun solltest du merken was nun ansteht.
am Ende ein Chaos,dein Körper und du
gehst nun gefahrlos auf den Abgrund zu
Die Frage ist sinnlos ,die sich dir stellt
rastest du immer noch in deinem Zelt

Sag mir nun ehrlich was soll ich halten
von den Gestalten
die blind herum reiten?
Sind sie nun arm oder mit Reichtum erfüllt?
Bin ich verbittert und ziemlich umhüllt?
Ich bin gebrochen
merke es mir
Freundschaft ist sinnlos
vor allem mit dir.
by Sweetiinsweet

und mal wieder interessieren mich sehr die Meinungen ... (:







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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Fr Apr 13, 2012 3:35 pm

Das Leben und wir

Das Leben und wir.
Tanzen umher wie fröhliche Gesellen.
sollten wir nicht auf uns achten?
Wo kommt dieses belachen her?
Vielleicht sollten wir uns an unsere Seele binden..
sie wird uns dadurch winden.
geschohnt ohne Gefahr
ganz klar sehe ich den Weg
Meine Seele wird mich tragen
ich brauche mich also nicht fragen
wie? Wann? Wo?
Ist nicht alles das bestimmt?
So wie sich das alles einklingt.
Haben wir die Macht zu entscheiden?
Oder sind das alles nur Redereien?
Sind wir nicht der Spieler der Konsole?
Sind wir sogar nur die Abschluss-Bowle!?
Man sollte sich klar werden wie man mit den Leben geht
in Frieden? Oder einen ganz anderen Weg.
by Sweetiinsweet

Das sollte irgendwie ein gedicht werden. Aber ich möchte das es einem zum Nachdenken bringt.
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   So Jun 03, 2012 12:40 pm

Regentropfen die an mein Fenster klopfen. Als wollten sie herein kommen. Pah. Die würden niemals herein kommen. Genauso wenig wie du! Oder dein komischer Freund. Steht da wie zwei Vollidioten vom Abschusskomando. Du hast mir versichert das ich dich nie wieder sehen muss. Und jetzt stehst du da mit deiner gegeelten Fresse und den braunen struppigen Haaren. Dein Freund scheint wohl aus der Drogenbranche zu kommen. Der feine Herr in seinem weißen Anzug und den von Nutten abgeleckten Lederschuhen. Jetzt seht ihr allerdings einfach nur lächerlich aus. Wie zwei Clowns auf ner Trauerfeier. Taha! Und wie ich feier. Der Regen hat eure teure Kleidung durchweicht und hässlich gemacht. So hässlich wie ihr von Innen auch seid. Wenn doch nur jeder ein Selbstportrait seiner Seele tragen würde wie ihr. Deine Augen suchen das Haus nach dem Fenster ab an dem ich stehe. Oder suchst du doch nicht mich? Warum denn auch? Hast ja Karriere gemacht.
Gelecktes Gesindel seit ihr! Oh sieh doch,dein Freund wird unruhig. Folg im ruhig. Gaaaanz schnell! So schnell wie du vor mir geflohen bist. Wir brauchen dich nicht. So armseelig sind wir nicht. Ich und meine Prinzessin. Mein Ego hat genug unter deinem riesigen Ego gelitten. Du hast mich entdeckt. Sollte ich mich jetzt verstecken? So wie ich es immer tat? Oh nein. Als bräuchte ich das. Aber was mache ich stattdessen nur? Das Fenster schließen will ich nicht. Nein,du kannst dich ruhig an meinem Anblick aufgeilen. Ich bin wieder da und heißer dennje. Also verschwinde du geleckter Grauhaardackel! Meine Gutmütige Seite kann es nicht ertragen wie du mich anschaust. Leider hat diese Seite in mir die Oberhand über meine Bewegungen. Also bewegt sich meine Hand zu der Gardine. Ein Ruf meines Namens lässt mich innehalten. Ich betrachte dich noch eine Weile. Mein Mund antwortet dir nicht. Darüber hat meine Zynische Seite Gewalt. Und den Teufel werd ich tun und dieses Ausdrucksorgan an meine liebliche Seite abzugeben. Sie hat doch schon meine Augen aus denen unaufhörlich störende Faktoren quillen. Ein Lächeln um der alten Zeiten willen gebe ich dir du Stück Dreck. Dein Freund verschwindet in das große Auto hinter dir. Jetzt stehst du ohne deinen Drogendealer und Zuhälter da. Niemand könnte mich aufhalten diese Gardine vor dein Anlitz zu ziehen. Einzig und allein ich habe gewalt darüber. Ich höre dich "Bitte" rufen. Habe aber den Rest deiner Rede verpasst. Tut mir herzlich nicht leid. Ich überlege was ich tue. Meine Augen wandern wieder zu deinen. In der Highschool waren Träume immer so vielversprechend. Du allein hast meine zerstört. Ich überlege wie ich Überlegen dieses hier beenden könnte. "Sie heißt Bell." rufe ich laut genug ,dass du mich durch den Regen und den Wind hörst.
Deine Augen betteln doch ich habe schon viel zu viel Zeit mit dir verschwendet. Ich ziehe die Gardine zu und wende mich ab. Nehme das mit braunen Locken bestückte Mädchen auf den Arm und gehe in die Küche. Bell hat schließlich Hunger.
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Do Jun 14, 2012 4:07 pm

Krasse Geschichte. Und super geschrieben. ! Echt respekt !
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mo Jul 30, 2012 11:47 am

Die Tasche steht da. Sie sieht mich an. Als wollte sie mich um etwas bitten. Oben schauen ein Strumpf und mein roter Schal hinaus. Ich sitzte auf dem Bett. Mein Herz pumpt das Blut durch meinen Körper wie eine Maschine,wie etwas das seinen Dienst tun muss. Dabei sage ich zu mir langsam das sie es eigentlich nicht muss. Ich lege meinen hübschen Kopf schief. War er denn jemals hübsch genug für dich?
Die blaue Adidas Tasche starrt mich immer noch an. Wobei,starren ist untertrieben. Sie bettelt. Gut, ich weiß selbst,dass Taschen nicht betteln können. Doch sie kann es. Denn sie gehört dir. Nein, uns. Ich schließe den Reisverschluss. Erhebe mich ein letztes mal von unserem Bett. Ich bin nicht traurig. Ich blicke in die Wohnung,sie ist so leer. Das Fenster,es ist offen und der Wind umspielt mein Haar. Ich spüre das ich den Wind,ja selbst den Wind, vermissen werde. Ich bin nicht traurig. Oder gar wütend. Ich erschrecke mich als die Vase vor mir zu Boden kracht. Ich schaue zu meiner Hand. Sie zieht sich zurück an meinem Körper. Meine Sicht trübt sich und wird wieder klarer. Ich bin nicht wütend. Ich sehe zu der Küche. Unsere Küche. Die hell grünen Lichter blenden meine Augen. Schon wieder trübt sich meine Sicht und wird wieder klarer. Ich blinzel. Habe womöglich Migräne. Ich bin nicht wütend. Oder gar verletzt. Mein Körper kann sich nicht koordinieren. Ich schaue zu den Kräutern die sich hinter dem Herd befinden. Ich schließe meine Augen und wunder mich,als ich sie wieder öffne,das über all Erde liegt und die Pflanzen komplett zerrupft sind. Wie in Zeitlupe gehe ich ins Badezimmer. Unser Badezimmer. Ich berühre mit einem wieder getrübten Blick die Dusche. Es klart alles wieder auf. Etwas rötliches befindet sich auf dem Plastikboden unserer Dusche. Ich bin nicht verletzt. Ich blicke zum Spiegel. Eine Frau blickt mich an. Sie sieht unglaublich hässlich aus. Nunja. Bestimmt war sie irgendwann mal hübsch. Aber nun sieht ihr Gesicht aus wie ein Schlachtfeld. Der Spiegel zerspringt. Ich weiß nicht wieso. Ein Stein plumbst ins Waschbecken. Ich erkenne ihn wieder. Er ist aus dem Blumentopf der in dem Bad steht. Unserem Bad. Ich gehe zurück in das Schlafzimmer. Unser Schlafzimmer. Eine mit Erde und Blut verschmierte Hand ergreift den blauen Hänkel der Adidas Tasche. Eine andere Hand greift nachdem mit Plastikschutz überzogenen weißem Kleid. Ich blicke hinunter zu der Adidas Tasche. Dann wandert mein Blick zu den drei sauberen Schnitten. Die Anzahl der Frauen mit denen du geschlafen hast vor unserer Trauung. Ich öffne die Tür hinaus zur Freiheit,weg von uns. Ich bin nicht traurig,wütend oder verletzt. Ich bin enttäuscht.
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mo Jul 30, 2012 12:18 pm

WOW Shocked Ich sag dir so, wie du schreibst, erreichst du später großes! Das ist echt phänomenal gut. Ich liebe deine Texte I love you
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mo Jul 30, 2012 7:48 pm

Bin geplättet von deinem Kompliment,das höre ich gerne ! I love you Dann weiß ich das ich zumindest einen Leser habe. Smile
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   So Sep 09, 2012 2:41 pm

Der tiefe Glaube

Ein Blick an die Seite genügte Maren-Lee. Sie war sich sowieso sicher das es nichts mehr brachte stehen zu bleiben. Ihre Stimme wurde rau. Sie überlegte ob sie noch irgendetwas sagen konnte. Doch dann erblickte sie die Felsmauer. Sie kletterte empor. Sie kannte ihn so gut,niemand sonst würde all das Kennen was er tat und liebte. Maren-Lee hörte das Geschrei. Das Geschrei einer hysterischen Mutter,die nicht damit zurecht kam zu was sie sich eben Entschieden hatte. Die Tücher fühlten sich zu eng an. Die Sonne machte es Maren-Lee unerträglich zu rennen. Was dabei auch nicht wirklich half war das Lebewesen was sie nun lästiger Weise mit sich umher trug. Dieser Tag war der Richtige. Ihr Kopf arbeitete nicht,ihr Körper folgte den alten Instinkten,die sich nicht in Maren-Lees Kopf fest verwurzelt hatten,sondern in ihren Gliedern. Sie war eine Kämpferin. Eine enge Kurve folgte. Die Schuhe waren nicht stabil genug für die übereilte Wendung. Die Bänder rissen und nun spürte sie den heißen erbahrmungslosen Asphalt. Doch dies würde niemals das Ende ihrer Reise sein. Maren-Lee hielt nicht inne,ihr Brustkorb drohte zu zerreißen. Sie sah das schwarze Auto. Ihre ganze Welt schien für wenige Sekunden in einer beschämenden Geschwindigkeit vorran zu schreiten. Die Tür des schwarzen Mercedes öffnete sich. Dann stieg er aus. So wie sie ihn in Erinnerung hatte. Das Tuch verrutschte und sie lief in einem Tempo auf ihn zu,dass ihr viel zu langsam vorkam. Sie wollte so sehr zu ihm. Sie spürte nicht den brennenden Schmerz ihrer Füße,nicht die Schwellung an ihrem Auge oder ihr pochendes Herz. Als sie vor ihm stand kamen gleich mehrere Männer auf sie zu und fluchten. Sie sank auf die Knie und sah zu ihm auf. Dem Ausländer mit dem so weißem Lächeln,das in ihr den Traum erweckte,dass ihr Leben einen Sinn machte. Er betrachtete sie aber heute nur flüchtig aus den Augenwinkeln. Die Sicherheitsmänner um Maren-Lee hoben sie an. Sie versuchten sie von ihm weg zu schleifen. Sie kreischte seinen Namen. Ihre Hände verkrampften sich und bohrten sich in die teuren Anzüge der Sicherheitsmänner. Er ging vorran. Er war schließlich angesehen in diesem Land. Wieso sollte er sie auch erkennen? Er hatte mit ihr geschlafen,sie geschwängert und war gegangen. Er wusste nicht das sie sein Kind trug. Außerdem wusste er nicht das ihr Ehemann es herraus gefunden hatte und sie zusammen geschlagen hatte. Er wusste auch nicht das Maren-Lee ihrer Familie Schande gebracht hatte weil sie eins nun aus Überzeugung tat. Ihn zu lieben. Er war weiter gegangen. Sie konnte es nicht glauben. Sie kreischte fortwährend seinen Namen. Die Männer fluchten wieder ließen sie nun fallen und folgten ihrem Boss. Alle Menschen starrten sie an. Ihre Haare wehten in dem warmen Wind. Die sengende Hitze erreichte nicht ihr schock gefrostetes Herz. Er war weiter gegangen. Sie fühlte den Schmerz,die endlose Tiefe der Trauer und sie begriff wie naiv sie gewesen war,wie verzweifelt sie an etwas geglaubt hatte,an jemanden und genau in diesem Moment wusste sie keinen anderen Ausweg und schrie in ihr Kopftuch hinein. Dann berührte sie etwas an ihrer Schulter. Maren-Lee,die tapfere Kämpferin mit den Verbotenen Träumen,sah sich nun selbst am Boden knieend. Ihr Blick versuchte die Person aus zu machen. Doch das einzige was sie sah war ein blendend weißes Lächeln.
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Mo Sep 24, 2012 2:26 pm

Songtext

Is it her fault

She told you she's so sorry
and she don't know what she say
but you don't hear her
you don't hear her!
And you must ask yourself!
Only you can hear your heart

But what can a woman say?
Is it her fault?
She didn't love you so much than you love her
Is it her fault?
When her heart don't want you
Is it her fault?

And she cry all day long her
heart can't live without your sorry
And she lay on the ground now
She isn't this whore

But what can she say?
Is it her fault?
She makes her problems so big
Is it her fault?
Her problems only about you
Is it her fault?

You draw the devil on the wall
all your friends know that she is so bad
But is it truth?
Aren't you hurt?
Aren't you angry?
She isn't this girl about you talk!
You know that..
That isn't nice
You know that!

But what can I say?
She dreamed about forgiveness
That's not her fault!
She is just a Teenager
That's not her fault!
She isn't so absolutely right in everything
That's not her fault!

So just look into your heart
What do you see?
The truth is that you know that you are just a boy
a human boy
You make mistakes your life long
She does it too
because she's just a girl
a human girl
And i ask you!
Is it her fault?

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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Sa Okt 06, 2012 3:37 pm

Fühl die Nacht

Fühl die Nacht
Fühl den Tag
Jeder so wie er es mag
Ich fühl nichts
Ich stehe schräg
Bin begierig
Bin erlegt
Der Stein ist unruhig

Fühl die Luft
Fühl die Erd'
So wie es jedem hier gelehrt
Lerne laufen
Lerne stehen
Absofort auch nur im gehen
Der Stein ist hart

Spür die Hitze
Spür den Duft
So wie du in deiner Kluft
War gewillt dir zu verzeihen
Hast entschieden zu entzweien
Der Stein ist kalt

Tanze ich nun wild umher
Und bin auch niemals mehr mein Herr
Hast zerissen diese Seel'
Tanz umher wie ein Kamel
Bist du kalt und hart
nicht ruhig und ohne Bart
muss ich sehen wo ich steh
Doch nun bin ich wie ein Reh
Schreckhaft und verwirrt
siehst du ein des Herzens Wirt?

Fühl ich nichts
Bin unkomplett
Doch du,der Stein bist endlich weg

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BeitragThema: Re: Gestüt 17   So Nov 04, 2012 6:39 pm

Verglüht

Es brennt mich aus
Schmeißt mich raus
Verbannt mich weit aus deinem Haus

Leckt an mir
Kommt von dir
Oder doch von ihr?

Seele geschunden
Spiegel gesprungen
Herz verschwunden
Fort gewunden

Sitze ich hier
Im Regen am Pier
Rasend und gewaltvoll
Brennend und heiß
So ist eine Hand voll
Vom brennendem Eis

Klein und leise
endet die Reise
Jeder für sich
und ich nicht mehr unglücklich?
by Sweetiinsweet
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   So Nov 04, 2012 7:00 pm

Das Gefühl

Meine Augen sehen den Pastor. Seine Worte dringen nicht zu mir durch. Sie prallen kalt an mir ab. Ich sehe mir eigentlich die ganze Zeit dein Bild an. Die großen Blumenkränze interessieren mich nicht zur Gänze. Ich bin mir sicher das sich alles an einem Punkt fügt. Doch bei dir war das alles sehr verfrüht. So schnell warst du nun so weit von mir entfernt. Und jetzt bin ich mir auch sicher das du nie wieder kommen wirst. Etwas sagt in mir das ich mir mein Handy nehmen soll und dich anrufen sollte. Doch ich denke das es kein guter Zeitpunkt wäre. Der Pastor stimmt ein Lied an. Ich höre die Melodie doch mir ist nicht einmal annähernd zu Mute mit ein zu stimmen in den Gesang der sich nun erhebt. Die Atmosphäre ist so erdrückend. Man hätte mir auch eine zwanzig Tonnen Betonplatte auf die Schultern legen können. Ich weiß das es kein anderes Gefühl mehr geben würde als dieses. Nie mehr in meinem Leben. Ich umklammere das Handy. Der Gesang verstummt. Mein Kopf hebt sich immernoch nicht. Ich will niemanden ins Gesicht blicken. Mein Gefühl bestimmt von nun an mein Handeln. Die Gäste erheben sich. Ich bleibe wo ich bin. Ich sehe weder zur Linken und somit zu meinen nahen Verwandten,weder zur Rechten und somit zu meinen entfernten Verwandten. Ich spüre wie eine Hand mich berührt. instinktiv schüttele ich sie ab. Ich will keine Berührung von irgendjemandem. Sie alle gehen. Ich weiß das sich meine Füße nun in deine Richtung bewegen sollten. Doch irgendwie ist alles taub. Nach und nach schiebe ich die Taubheit von mir ab. Dann erhebe ich mich und gehe zu dir. Ich bin völlig allein. Ja,so wird es immer sein. Niemals wird sich mein Gefühl mehr ändern. Nie. Ich sauge den letzten Moment in mir auf. Dann verlasse ich diesen Raum der,wie mir erst jetzt auffällt mit vielen Kerzen geschmückt ist. Er ist trotzdem so kalt. Ich trete hinaus. Sofort schwinden alle Gefühle von mir. Als wären sie nun bei dir. Weit fort scheinen sie. Ich drehe mich herum und sehe sie. Doch sobald sich das Tor schließt und die schwarzen Handschuhe daran machen das Schloss zu verschließen,merke ich wie du all die Gefühle von mir genommen hast und sie mit dir in diesem Raum verschließen lässt. Ich sollte frei meines Weges gehen. Frei und mit erhobenem Haupt. Denn du bist Tod und jetzt geht mein Leben weiter,denn auch wenn dein Körper ging,so blieb ein Teil von dir in mir. Somit lebst du in mir weiter und mit diesem Wissen hebe ich mein Haupt und gehe vom Friedhof mit einem leicht bedrückendem aber wissend gutem Gefühl.
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Di Nov 20, 2012 3:19 pm

Das Mädchen der Nacht

Ein Mädchen dessen Konturen nur zur erahnen waren saß einsam und allein auf dem Friedhof. Ihre leeren Augen sahen hinab zu dem Grab. Dort war es das vergangene,was hinter ihr lag und ein tiefes Loch in ihr Herz gerissen hatte. Gab es für sie Hoffnung oder erlag sie dem unertragbaren Gewicht auf ihrem Herzen? Sie wusste nicht wie ihr geschah, denn die Hoffnungslosigkeit überkam sie. Sie betete und flehte,dass Gott ihr ein Zeichen schicken möge. Da ertönten die Geräusche der Schwingen eines Vogels. Das Mädchen sah hinauf. Etwas Weißes setzte sich auf den Grabstein. So klar und rein. Sie wusste nicht wie sie es deuten sollte. Denn alles erschien ihr noch so weit entfernt von ihr selbst. Sie war nämlich nicht mehr sie selbst. Nicht seitdem Tod ein Thema in ihrem Leben geworden war. Es erschien ihr wie ein Traum,wie etwas das sie nicht erlebte sondern nur mit ansah. Wie auf eine wundersame Weise öffnete die Taube ihren Schnabel doch herraus kam nichts friedliches,etwas das ihre geschundene Seele hätte heilen können,nein, herraus kam der krächzene Schrei eines Rabens. Die eigentlich friedliche Taube erhob sich und verwandelte sich in ihrem Krächzen in einen Raben,dessen blutrote Augen finster zu ihr blickten. Sie fühlte sich sofort angegriffen,weichte dennoch nicht zurück,als der Vogel unter dem verächtlichen Krächzen davon flog. Alles schien ihr so irreal. Als würde man sie auslachen. Doch niemand tat es,denn sie war allein. Allein mit sich und sie wusste es würde sie zerstören. Denn sie war nicht mehr sie selbst und sie wusste sie würde es nie wieder sein. Nun gab es zwei Wege - den der sie erlösen würde und den steinige Weg des Lebens. Sie wählte mit wenig Bedacht. Die Geister ihrer Vergangenheit fanden sich in ihren Erinnerungen wieder. Das dunkele Mädchen schleichte schweren Herzens davon, einen Weg entlang,der sie immer mehr erleichterte. Ihr wurde bewusst dass sie wirklich einst glaubte, sie könnte fliegen,doch nun brach alles auf sie hinab. Der Weg wurde steil,denn sie schritt den Berg hinauf. Langsam mühte sie sich den Berg hinauf und sehnte sich nach dem Ende ihres Weges. Oben angekommen berührte ihre Hand endlich das Seil. Ihr Herzschlag blieb gelassen,als sie den Strick am Hals spürte. Ihre Füße standen auf einem schmalen Holzstumpf. Der Baum war hoch und das Seil reichte gerade so bis zu ihrem Hals,gerade so dass sie mit den Füßen den schmalen Holzstumpf berühren konnte. Sie überlegte nicht lang. Erst kam ein erstickendes Gefühl über sie doch schnell versagten all ihre Sinne und sie sah sich selbst. Ihr Körper hing leblos an dem Strick. Sofort verspürte sie den Drang auf zusteigen. Warme Hände empfingen sie. Das lang vermisste Gefühl von Freude und Liebe überkam sie. Früher hatte sie wirklich geglaubt sie könnte fliegen und nichts würde sie stoppen. Das Leben war perfekt.Doch dann kam alles auf sie nieder. Jetzt hatte sie es geschafft sie spürte, dass sie lächelte und endlich konnte sie fliegen. So weit und so lang und vorallem so hoch sie wollte.
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   So Dez 30, 2012 5:48 pm

Das fehlende Stück

Herraus gerissen
Zurück geschmissen
Schweres Herz
Leerer Schmerz

Etwas fehlt im Augenblick
siehst weder du noch ich zurück
Bin verwirrt einsam und verlassen
soetwas könntest du kaum fassen

Der Alltag zieht seine Kreise um mich herrum
dabei bleibe ich regungslos und stumm
Ich fühl mich nutzlos und allein
soetwas kann doch gar nicht sein

War ich doch immer unterwegs
habe beobachtet wie du dich bewegst
Hörte Gras beim wachsen zu
Machte ich ständig Faxen im nu

Doch nun steh ich still
eingefroren und steril
so ungewohnt und ich weiß genau
dieser Anzug der Trägheit ist mir viel zu grau

Leere kann viel in einem verspeisen
So wie einem ständig um die Seele kreisen
Als würde sie warten dich zu erfüllen
und dich letzten Endes ganz zu umhüllen

Dies alles und viel mehr
macht sich breit wie ein Heer
Es zertrampelt all mein Gefühl
Und reißt an meiner Lebensmühl'

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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Sa Jan 12, 2013 8:12 pm

Das Geschenk

Wieder sitze ich da. Dieser CoffeShop mit den fröhlichen Leuten. Dieser Platz am Fenster wo man so gut zur Straße blicken kann. Und wieder mit Tränen in den Augen wegen dir. Da stehst du nun. Auf der anderen Seite der Straße. Ich erinnere mich wie du mich von dort an immer angelächelt hast. Du hast immer andeutungen dafür gemacht, dass ich gefälligst zu dir rüber kommen sollte. Ich hatte darauf hin immer nur gelacht und auf das Buch verwiesen in dem ich gerade stöberte. Dein Haar fiel immer so locker und deine Augen sahen mich immer mit einem Blick der unbedingten Freundschaft an genau so , dass ich davon rot wurde. Ich hatte mit dir viel Zeit verbracht. Ich hatte deine Sorgen und Ängste geteilt und mit dir über deine Dates gesprochen. Ich hatte dir zugehört - und du mir. Es war die Freundschaft die ich mir immer wünschte. Du hast mir Ratschläge erteilt - und ich dir. Wir haben so manche Kissenschlachten ausgeführt. Immer wieder hast du mir von diesem Mädchen erzählt das in dir das Herz klopfen hervor rief. Du sagtest mir nie ihren Namen. Ich hab mich immer darüber lustig gemacht und sie 'das geheimnisvolle Mädchen' genannt. Es war für uns beide amüsant. Dachte ich jedenfalls. Nein, genau genommen hattest du immer einen besorgten Blick drauf. Ich hatte ihn wohl immer übersehen oder verdrängt. So genau kann ich das nicht mehr reflektieren. Jedenfalls sind wir immer wieder darüber hinweg gekommen und haben uns an unseren täglichen Aufgaben zu schaffen gemacht. Wie oft hattest du ein Grinsen im Gesicht wenn ich versuchte einen Kuchen zu backen? Wie oft hast du mir das Mehl aus dem Gesicht gewischt? Ich fand das immer sehr amüsant. Meine Geschichten wurden weniger. Ich hatte es kaum gemerkt. Ich kapselte mich von meinen Freunden und Lovern ab. Ich verbrachte mit dir mehr Zeit als mit meiner Familie. Ich wusste nicht warum ich das tat. Egal, eins wusste ich du warst mein bester Freund. Und so jemanden wie dich zu haben tat so gut. Ich weiß nicht wie du das machtest aber du warst Balsam für Wunden wovon ich nicht einmal wusste das ich sie hatte. Meine Laune hob sich stetig und als du mich fragtest ob ich nun wissen wollen würde wer dieses Mädchen war von dem du die ganze Zeit sprachst wurde es mir bewusst. Hattest du die ganze Zeit von mir gesprochen? Von mir? Prompt war ich aufgeregt und ließ das Buch fallen was ich damals in der Hand hielt. Du hattest angefangen zu lachen. Warum hatte ich das nie in betracht gezogen? Ich hatte dich mit großen Augen angesehen. Doch du schütteltest nur den Kopf und meintest zu mir ich sollte mich gedulden. Ich änderte mein Aussehen. Ich war von diesem Zeitpunkt immer aufgeregt wenn du mich besucht hattest. Ich drängte dich nie es mir zu erzählen. Du schienst es allerdings auch nicht für nötig zu halten mich in Kenntnis zu setzten. Dann begann ich mich in dich zu verlieben. Oder war die Liebe die ganze Zeit da? Wie liebevoll und nett du immer zu mir warst. Jedenfalls stehst du jetzt da. Meine Schwester in deinem Arm haltend und dein Blick gleitet zu mir. Sofort stecke ich den Kopf in das Buch. Tränen rollen meine Wangen hinab. Tief in mir drin sage ich langsam:"Geh bitte vorsichtig mit meinem Herzen um, denn es gehört nun dir und ich nehme meine Geschenke ungern zurück."
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