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 Gestüt 17

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Sweetiinsweet
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BeitragThema: Re: Gestüt 17   Di Jan 22, 2013 6:59 pm

Ungeduldig

Stille.
Meine Hände ruhen unruhig auf meinem Handy. Sie wandern über meine Kontakte. Halten inne direkt über dir. Soll ich dir schreiben? Tja genau. Dann bin ich wieder die Schwache,die die immer deinen Kontakt sucht. Kann es sein,dass ich nun abhängig von dir geworden bin? Wann ist das passiert?

Stille.
Ich starre zur Decke. Ich spiele gedankenverloren mit meinem Handy. Ich will nicht an dich denken. Warum schreibst du mir nicht? Was machst du denn gerade das du mich nicht anschreibst? Ich überprüfe meinen Netzempfang. Nein, in einem Funkloch stecke ich auch nicht.


SMS check. Stille.
Eine Woche ist herum. Nichts von dir. Ist das nun eindeutig? Du hast dich immer gemeldet. Ich bin fertig. Okay,also bin ich nicht mehr aktuell. Wie ein Handy aus dem Jahr 2008, schon längst überholt. Hast du jemand Neuen? Gut, danke für nichts. Keine Information. Ich kann nicht abschließen mit dir und mir. Die Raster gehen nicht weiter ich stecke fest. Immernoch voller Hoffnung auf Nachrichten von dir.

Stille.
Ich bin mir sicher ich werde wahnsinnig. Eine Stunde ist es her seitdem ich dich gestalkt habe. Dein Facebook Profil verrät nichts. Ich fühle mich auf einmal sehr einsam. Sehr naiv und unglaublich jung. Ich fahre durch meine verwegene Haare. Ich sehe zu Boden. Das Handy gleitet aus meiner Hand und landet auf dem kleinen Tisch. Ich falle ins Bett. Tränen rinnen über mein Gesicht. Naja morgen ist auch noch ein Tag.

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BeitragThema: Re: Gestüt 17   So Jan 27, 2013 4:36 pm

Glück und Gift

Gut du bist glücklich. Jeden Tag mehr du zeigst es mir immer offensichtlicher immer so das ich nicht wegschauen kann. Ich muss wohl sehen wie glücklich du bist. Du wirfst mit deinem Glück um dich. Und ich denke viele macht es glücklich das du glücklich bist. Dennoch.. Bei mir erzeugt es eine gegen Reaktion. Es ist wie Gift das für die Haut schädlich ist. Es frisst sich herein und brennt sich in mein Herz.
Mein rotes reines Blut,es wird schwarz und leblos. Mein gütiges Herz wird schwarz und von Hass und Eifersucht erfüllt. Ich weiß normale Reaktion. Aber das Problem ist folgendes : Ich will nicht innerlich schwarz werden. Ich weiß das meine Seele rein und weiß ist wieso kann es mein Herz nicht auch sein? Ich weiß wieso. Lange habe ich gebraucht den Weg zu der Lösung zu finden. Doch es wird immer klarer. Es ist nicht mehr in mir. Ich wandte mich ab,ich dachte als Schutz. Doch mein Herz war noch mit dir verbunden. Es floh aus meinem Brustkorb. Erst jetzt sehe ich das klaffende Loch. Und wenn ich so an mir hinab sehe,so sehe ich auch das Band das an meinem Herzen hängt. Ich folge diesem Band und lande bei dir. Mein Herz, es ist nicht bei mir und kann auch nicht bei dir sein.
Denn du bist verbunden mit jemand anderen. Jemandem der dich glücklich macht. Glücklicher als ich dich je machen konnte. Eine bessere Version von mir. Ich weiß den Grund für diese Schwärze. Das Leben das meine Seele ausstrahlt und versucht in meinen Körper zu leiten. Dieses Leben wird vom Herzen aufgenommen und dann in mir aus gebreitet. Doch wie soll dieses Leben in mein Herz gelangen wenn es noch zwischen dir und mir ist? Das klaffende Loch und all das schwarze in mir machen mich nicht glücklich. Doch meine Seele weiß wie sie mich dennoch schützt. Sie baut eine Illusion vor dir und allen anderen auf. Stein für Stein hat sie diese Mauer erschaffen. Ich sah dabei zu. Die Mauer wurde so hoch das nicht einmal du mich sehen konntest. Also so wirklich sehen. Vor deinen Augen bin ich ein glücklicher Mensch. Einer der durch die Welt rennt und sich des Lebens freut.
Doch siehst du es nicht? Siehst du nicht das Herz was dir folgt. Jeden Tag? Anscheinend nicht, du willst es nicht. Und meine Seele,ja sie war so gut. Sie brachte dich dazu es nicht sehen zu können. Selbst wenn du wolltest. Sie wollte, dass du nicht zu mir läufst und mir hilfst,denn sie wusste so würde das Band nur stärker werden. Sie hat Recht. Dennoch will ein Teil von mir das du es siehst und spürst und endlich verstehst was du mir antust. Ich will auch Reue sehen. Doch die habe ich nie von dir erhalten. Reue, die mir hätte helfen können eine Schere zu kreieren, irgendetwas das uns endlich trennt und mich abschließen lässt. Doch nein,soetwas hast du mir nie gezeigt.
Und so sehe ich zu wie du mit meinem Herzen herumrennst. Glück verbreitest und mir das Gift in die Haut iniziierst. Ich muss die Schere finden die alles beendet. Denn langsam kann meine Seele diese Mauer nicht erhalten. Bald werden es alle sehen wie du da läufst und ich am Boden liege. Fast zu Tode getrampelt von all dem Glück. Ohne Herz,das weiß ich nun, werde ich niemals stark sein. Wo ist die Schere die mich von dir löst? Wann kann endlich wieder das reine Blut meinen Körper durch strömen. Wann kann die Lebensfreude mich wieder ganz umhüllen? Ja wann wird dies mir endlich vergönnt und befreit mich. Wann heilt die Wunde,wann werde ich Glück auch als Glück empfangen? Dann nämlich kann ich endlich Leben.

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